sublim - die erste

10 Stücke intensiver Musik
Wunderbares Cover- gestaltet von Jana Müller- Heuser mit dem Foto von Christoph Hillmann
Weitere Fotos von Florian Schwinge und Klaus Rohwer
Linernotes von Daniel Humair (hier die Übersetzung und die original französische Fassung )

Die Debüt- CD wurde mit hoher Frequenz im Rundfunk gespielt und besprochen. Die Kritik (siehe unten) zeigte sich hochbegeistert und widmete Angelika Niescier mehrere Features.

Das Publikum war ebenfalls begeistert- die CD musste wegen der großen Nachfrage 2 Mal nachgepresst werden. An dieser Stelle sei allen gedankt, die so zahlreich die Konzerte besucht haben und ebenso zahlreich das Werk erstanden haben .



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Kritiken:


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Jazzthetik

Deutschland Funk- Portrait von Simonetta Dibbern


Kulturzeitschrift Scala

CD-Tipp Melodiva Net Club


Fono Forum

Crictic´s Choice Jazzzeitung Mai 2002


Jazzthing

Critic´s Choice Jazzzeitung April 2002


Stadtmagazin Meier

Jazzpodium


Kölner Stadtanzeiger

Kieler Nachrichten




Marion Möhle, Melodiva Net Club Juli 2002: CD-Tipp
Wow, was eine Debut-Scheibe, und dazu auch noch ausschließlich Eigenkompositionen einer jungen deutschen Jazzerin. Angelika Niescier, die an der Folkwangschule in Essen studierte und mit ihrem eigenen Quartett seit 1998 auf europäischen Bühnen präsent ist, zeigt allen, die denjenigen, die Jazz auf einem absteigenden Ast vermuten, eine Harke. Mittlerweile gilt sie längst nicht mehr als Geheimtipp, zumal sie mit Hans Lüdemann (p), Sebastian Räther (b) und Christoph Hillmann (dr) ein herausragendes Quartett geformt hat, das mehr ist als bloße Staffage für Angelika Niesciers überschäumende Kreativität. Sie bewegt sich in bekannten Idiomen, aber das tut sie derart souverän und teils auch respektlos, daß mit diesem Album wohl wirklich eine ganz herausragende Jazzmusikerin endlich einer breiteren Öffentlichkeit zu Gehör kommt.


Rolf Thomas, JAZZTHETIK  Mai 2002
In der Blauen Stunde
Eine junge Frau, die Altsaxophon spielt und sich noch als "Coltrane-geschädigt" bezeichnet (und zwar nicht durch "Coltrane plays Ballads")- das allein wäre schon alle Aufmerksamkeit wert. Mit sublim hat Angelika Niescier darüberhinaus aber noch eine vorzügliche Debüt-CD vorgelegt, die unter anderem von Daniel Humair und Charlie Mariano über den grünen Klee gelobt wird.
Wer ist also Angelika Niescier?
zum ganzen Artikel "In der blauen Stunde"


Matthias Creutziger, Kulturzeitschrift "scala" Mai 2002: CD- Tipp
(..) so ist Angelika Niescier der Geheimtipp von Heute mit der Musik von Morgen. Auf ihere aktuellen Einspielung "sublim" mit dem Pianisten Hans Lüdemann, dem Bassisten Sebastian Räther und dem Schlagzeuger Christoph Hillmann, sind eine handwerkliche Perfektion, eine Wandlungsfähigkeit und betörende Respektlosigkeit festellbar, die unmittelbar begeistern.

Sinnlichkeit, das ist das erste, was einem bei diesem Ton einfällt: Intensität und Sinnlichkeit. Eigentlich genug gesagt. Ganz selten hat man heute das Glück so eine Ton zu entdecken. Matthais Schubert fällt einem ein, oder Charlie Mariano, der vor vielen Jahreb einen ähnlichen Ton hatte. Auch der junge Wayne Shorter oder der junge Lester Young beherrschten das Geheimnis, die Töne zu verzaubern, zu umspielen und im richtigen Moment die passende Klangfarbe zu treffen. Natürlich auch Charlie Parker... Haben die Sirenen im alten Griechenland nicht auch Saxophon gespielt? Was macht den Jazz zum Jazz? Ist es die Virtuosität oder ist es die sprichwörtliche Portion Swing im Blut oder ist es eben diese himmlisch- höllische Mischung aus Intensität und Sinnlichkeit, die fassungslos, die wahnsinnig machen kann und schlagartig an die Schönheit und Vergänglichkeit des Lebens erinnert? Angelika Niescier hat so einen irrsinnig tollen Ton. Mit erstklassigen Kollegen hat sie eine erhaben intelligente CD vorgelegt. Grandios.

Stephan Richter, Fono Forum Juni 2002
Erhaben
"Sublim" heißt das mehr als bemerkenswerte Debütalbum der Saxophonistin Angelika Niescier, und es ist eine sublime Art der Körperlichkeit, die sich ihr gut eingespieltes Quartett zum Ausdruck erwählt hat. Im Spiel der aus Polen stammenden Wahl-Kölnerin mischen sich die brachiale Ausdruckskraft des späten John Coltrane mit der intelektuellen Kontrolle von, sagen wir, Steve Coleman. Die Gruppe steht ihere Leiterin an Energie in nichts nach und meistert Niesciers sehr anspruchsvolle Kompositionen mit problemloser Eleganz. So steht dem Hörer, der sich darauf einzulassen vermag, ein wahrhaft erhabenes Hörvergnügen bevor.

Martin Laurentius, Jazzthing Juni- August 2002
Feinsinnig

(...) Die zehn Originals von "sublim" sind auch musikalische Leckerbissen: mit dem Pianisten Hans Lüdemann, dem Bassisten Sebastian Räther und dem Drummer Christoph Hillmann präsentiert Niescier einen Genre- übergreifenden und im positiven Sinne europäisch geprägten Modern Jazz, der durch melodischen Einfallsreichtum, kraftvolle Improvistionskunst und rhythmisch raffinierte Arrangements glänzt.

zum ganzen Artikel " Angelika Niescier- FEINSINNIG"


Matthias Creutziger, Stadtmagazin Meier, Mai 2002
Angelika Niescier- Neue Frauen braucht der Jazz

Endlich. Über Nacht ist das passiert, was jahrelang erhofft wurde: Die männlcih Trutzburg der Saxophonisten hat einen Riss bekommen. Die Ursache: Angelika Niescier.
Natürlich gibt es berets einige erfolgreich Frauen - vornehmlich aus den Niederlanden - die auf fast jede Trendlokomotive aufspringen und es sogar bis in die Charts geschafft haben. Angelika Niescier jedoch ist ein anderes Kaliber. Sie hat sich für den vielleicht schwereren, Bestimmt aber kreativeren Weg entschieden.

"Vielleicht weist der Jazz, wie er seit 20 Jahren in Westeuropa praktiziert wird, durch innovative Arrangements, neue Ensembleklänge, eine stärkere Integration des Solisten in die Gruppe und durch eine gewisse Respektlosigkeit gegenüber der Tradition einen (neuen) Weg in die Zukunft." Das schrieb kein Geringerer als der Schlagzeuger Daniel Humair in den Linernotes zu Niesciers aktuellem Album "sublim". Was die gebürtige Polin, die seit zwanzig Jahren in Köln lebt, dort zeigt, ist handwerkliche Perfektion, Verwandlungsfähigkeit, ungeheure Variationsbreite und Respektlosigkeit.
Das Schönste jedoch ist ihre Ausdruckskraft und die Sinnlichkeit ihres Tons. Bei "Jesienny poranek na wsi zum Beispiel spielt sie nicht nur affenartig schnell, sondern verblüfft auch durch Ideenreichtum und Komplexität.


Joe Kienemann (Bayerischer Rundfunk), Jazzzeitung: Critic´s Choice Mai 2002
Die Saxophonistin Angelika Niescier, eine der stärksten jungen Musikerpersönlichkeiten, hat hier unbefangene Eigenständigkeit, feinnervige Ausdruckskraft und intelligente Virtuosität eins werden lassen.


Eva Küllmer (WDR), Jazzzeitung: Critic´s Choice, April 2002
Ein Name, den man sich merken sollte: Angelika Niescier. Die in Köln lebende Saxophonistin ist nicht nur eine versierte Spielerin, sondern auch eine gute Komponistin. Moderner Jazz mit virtuosen und lyrischen Momenten.


Hans- Bernd Kittlaus, Jazzpodium Juli- August 2002
Die Saxophonistin Angelika Niescier legt mit dieser CD ein eindrucksvolles Debütwerk vor. Dabei erweist sie sich nicht nur als exzellente Instrumentalistin mit eigenem Sound, sondern liefert auch Eigenkompositionen mit musikalischer Substanz, die Ausganspunkt der Improvisationen ihres Quartettes sind. Dem Kölner Pianisten Hans Lüdemann gelingt es dabei immer wieder, die Stimmungen der Kompositionen kongenial auszuloten, etwa in "Blaue Stunde". Bassist Sebastian Räther und Schlagzeuger Christoph Hillmann legen ein dichtes Rhythmusfundament, das sie gekonnt mit Akzenten anreichern. Höhepunkt der CD ist die Konzertaufnahme "Pranayama", die Angelika Niescier als dynamische Solistin in einer Livesituation zeigt.
Dies ist anspruchsvoller, moderner Jazz, der Kopf und Bauch gleichermaßen anspricht. Die Zitate von Charlie Mariano und Daniel Humair, die auf der CD-Hülle abgedruckt sind, sind also keinseswegs Gefälligkeitstestate, sondern drücken eine besondere Wertschätzung aus, der Angelika Niescier mit dieser CD voll und ganz gerecht wird.


Martin Woltersdorf, Kölner Stadtanzeiger August 2002
Sublim" also fein nennt die Saxofoninstin Angelika Niescier ihr Studiowerk. Es ist eine Reise, die sich keinswegs mit bunten Bildern begnügt. Sie ist spannungsgeladen im Detail, wenn sich Tonfarben entwickeln. Und sie spiegelt verschiedene Grundstimmungen wider, afro-angehaucht, fernöstlich-transzendental, kindlich verspielt, intensiv in den mitunter vielschichtigen Themen-Ebenen. Und ziemlich frei am Ende. Das Rhythmus -Duo Räther /Hillmann ist immer nah, immer da. Doch ein Partner Niesciers ist einfach kongenial- Hans Lüdemann am Piano.